Laut einem Urteil des Bundesgerichts ist die bewusste Falsch-Festsetzung von Steuerbescheiden durch Finanzbeamte keine Straftat im Sinne des Gesetzgebers. Somit ist der Willkür der Finanzämter Tür und Tor geöffnet und dies lässt sich anhand der Statistiken bei den Steuerprüfungen klar nachvollziehen, weil die Nachforderungen von Steuern in einem Zeitraum von 2004 bis 2009 von 13 Milliarden Euro schrittweise auf 20 Milliarden Euro gestiegen sind. In Plauen gibt es beispielsweise nun Proteste gegen die Willkür des Finanzamtes.

Die Finanzämter haben Ihrerseits den Druck gute Ergebnisse bei den Steuerprüfungen zu erzielen, weil sie in Rankings mit den anderen Finanzämtern verglichen werden. Steuerberater empfinden die übertrieben hoch angesetzten Steuerforderungen als Existenzgefährdend. Die Konsequenzen aus dem Handeln der Finanzämter ist die Zahlungsunfähigkeit der Selbstständigen und dabei wird recht zeitnah das gesamte Vermögen der Firma durch einen Insolvenzverwalter versteigert. Die Finanzen und Gewinne der Selbstständigen werden durch interne Computerprogramme häufig angezweifelt.

Buch Tipp:

Die Konsequenz aus dieser ganzen Situation ist auch das selbst neue Selbstständige nach 3 Monaten aufgegeben müssen, weil das Finanzamt höhere Umsätze und Gewinne prognostiziert und die Finanzen oder das Vermögen in kurzer Zeit durch die überhöhten Forderunen der Finanzämter aufgezehrt werden. Die Finanzämter widersetzen sich sogar auch Gerichtsurteilen vom Bundesfinanzhof, die zu Gunsten der Steuerzahler erfolgt sind. Dem Selbstständigen bleibt im diesem Fall nichts anderes übrig als Ihr Geld dafür weiter aufzuwenden in weiteren Verfahren gegen das Finanzamt vor Gericht zu ziehen. Es werden hierbei systematisch die Existenzen zerstört und das Vermögen der Selbstständigen wahrscheinlich unwiederbringlich einbehalten.

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT